Die Reise Teil 1 – Frankreich

Endlich kam er. Der Tag, der Abschied, die Tränen, das stressige Packen aller liegengebliebenen Dinge. Es kostete mich keine Überwindung, ohne langfristiges Ziel loszufahren. Aber meine Familie zu verabschieden und der Schweiz „Adieu“ zu sagen, war schon etwas schwieriger. Alle mussten zur Arbeit, also hatten wir nicht so viel Zeit für Umarmungen und Tränen. Ich glaube, das war gut so. Sonst hätte ich ewig weiter geheult. So, jetzt aber zur Reise. Ich fuhr los, um Carina abzuholen. Sie hat noch ihre restlichen Sachen verstaut und los fuhr der Wagen.

Erster Stop: Tankstelle und Fahrzeug wiegen. 3,2 Tonnen wiegt unser neues zu Hause. Danach kam die Gasprüfung von unserem Kochherd. Wir haben uns wohl zu wenig informiert, denn man sollte einen Termin ca. eine Woche vorher abmachen. Wir haben 20 Minuten rumtelefoniert bis uns ein Campingladen in Bern das i.O gab. Um halb 2 standen wir da also vor der Tür, anstatt schon über der Grenze in Frankreich die Strassen unsicher zu machen. Wir hatten ja Zeit. Kein Stress. Abschalten und geniessen. Nach 45 Minuten bekamen wir das OK, einen Kleber auf die Scheibe und einen Zettel mit allen Angaben. In 3 Jahren, bei der nächsten Prüfung, rufe ich dann früher an 😉

Nach dem Schock und der Freude fuhren wir also richtig los. Über die Autobahn nach Genf Richtung Grenze zu Frankreich. Schon bald merkten wir, dass sich da viel Stau gebildet hat. Also nahmen wir eine alternative Route gemäss unserem Navi, das wir liebevoll Werni tauften. Er führte uns schliesslich mit weniger Stau über eine andere Grenze/Zoll, an dem nicht ein einziger Mensch stand. Also waren wir jetzt in Frankreich. Wir konnten es kaum glauben, dass wir uns wirklich auf diesen langen, aber schönen Weg nach Barcelona begaben. In Frankreich haben wir uns eine Route über die Autobahn ausgesucht. Alle paar Stunden sind wir an eine Raststätte, haben etwas getrunken und neue Energie gesammelt. Die Strasse führte durch wunderschöne Landschaften, einsame Dörfer und über tausende Hügel mit tollen Aussichten. Wir mussten hier und dort immer wieder einen Stop einlegen um ein paar Fotos zu machen.

Da sich mit der Gasprüfung alles etwas verzögert hat, kamen wir erst um 22.00 Uhr in Le-Puy-en-Velay FR an. Dort wollten wir auf einen Camping für die erste Übernachtung im Van. Wie das dann funktionierte, steht im Teil 2.

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